Übersicht

Der Nordpfad Kempowskis Idylle

Der Nordpfad Kempowskis Idylle führt uns auf 11,6 km Länge durch das Steinfelder Holz und das Stellingsmoor.  Walter Kempowski ist der Namensgeber dieser Wanderung. Der deutsche Schriftsteller (1929-2007) lebte 42 Jahre in dem kleinen Dorf Nartum durch den uns der Nordpfad ebenfalls führt.

Nartum besitzt eine sehr schöne Homepage wo man, für solch ein kleines Dorf, erstaunlich gute und viele Infos bekommt. Schaut mal hier vorbei.

Infos zu den Nordpfaden allgemein findet ihr auch hier auf meinem Blog, oder auch direkt auf der Seite des Touristikverbandes Landkreis Rotenburg (Wümme).

Startpunkt

Zum Einstieg in diesen Nordpfad stehen wieder zwei Stratpunkte zur Auswahl.

Achtung: Es gibt hier aktuelle eine Änderung:

„Ab sofort wird der Startplatz 1 vom ehemaligen Melkhus beim Hof Intemann, Mulmshorner Str. 10 in 27404 Nartum zum Friedhof Nartum in der Raiffeisenstraße verlegt. Grund für die Verlegung ist, das stark gestiegene Wanderinteresse und die damit verstärkte Nutzung des Parkplatzes, welcher sich in Privatbesitz befindet.“
Wir bitten ALLE Wanderer um Verständnis und künftige Beachtung. Der Parkplatz vom Friedhof Nartum ist in unmittelbarer Nähe zum NP-Wanderweg.
 

S1 befindet sich direkt im Ort Nartum am Melkhus in der Mulmshorner Str. Nr.10 ca. 600m vom Nordpfad Kempowskis Idylle entfernt.
S2 befindet sich außerhalb am Parkplatz “Am Walde” am Steinfelder Holz

Mein Startpunkt bei dieser Wanderung ist der S2 und ich bin die Runde im Uhrzeigersinn gewandert.

Der Streckenverlauf

Vom Parkplatz aus starten wir zunächst in nördliche Richtung und tauchen in einen dunklen und dichten Mischwald ein. Bereits nach 500 metern erreichen wir dann das Steinfelder Großsteingrab mit großen Findlingen. Zudem gibt es hier einen kleinen Rastplatz, den wir aber nach 500m noch nicht nutzen wollen.

Nochmal ca. 600m weiter verlassen wir den dichten Wald, und folgen nun dem naturnahen Weg am Waldrand entlang.

Nach ca. 2,4 km knickt der Weg vor alten Bahnschienen nach Osten ab und wir erreichen hier das Naturschutzgebiet Hemelsmoor. Bei den Bahnschienen handelt es sich um Lorenschienen auf denen der hier abgebaute Torf transportiert wurde.

Hier ändert sich auch das Landschaftsbild, und unsere Wanderung führt durch Birken und Kiefer Moorwald und Hochmoore. Der Weg führt nun in südliche Richtung bis wir zu einer alten Sandkuhle die sich tief unter uns befindet.

 

Hier führt uns die Wegmarkierung dann auch wieder in östliche Richtung weiter. Nun geht es vorbei am Stellingsmoor und durch wunderschönes Grünland.

Im Stellingsmoor gibt es noch aktiven Torfabbau, aber auch wiedervernässte ehemalige Abtorfungsflächen.

Schließlich wenden wir uns Richtung Süden, und erreichen kurz darauf auch schon den Ort Nartum. Hier führt ein kurzer Abstecher zum Haus Kreienhoop, Wohn- und Arbeitsstätte des Schriftstellers Kempowski. Heute hat die Kempowski Stiftung hier ihren Sitz.

Mitten  in Nartum erreichen wir am südlichsten Punkt unserer Wanderung dann das Melkhus der Familie Intemann. Hier befindet sich der Startpunkt S1. Unter wundervollen Eichen lädt hier ein Rastplatz zum verweilen ein.

Leider war das Melkhus bei meinem Besuch im Oktober  geschlossen, und so ging es nach kurzer Pause unter den Eichen dann wieder weiter auf dem Nordpfad. 

Kurz nach dem Ort gelangen wir zu einem weiteren Höhepunkt: das Naturdenkmal Röhrbergeiche. Hier auf dem Röhrberg (43 m hoch) hat man im Schatten einer großen Eiche nicht nur eine schöne Rastmöglichkeit, sonder auch eine gute Aussicht auf die Umgebung.

Kurz nach der Eiche tauchen wir wieder in den Wald ein, und erreichen nach einiger Zeit auch schon unseren Startplatz.

Fazit

Der Nordpfad Kempowskis Idylle führt durch wunderschöne Waldabschnitte und vorbei an weiten Feldern am Waldrand entlang. Das Moor bietet Einblicke der ganz anderen Art. Ein schöner abwechslungsreicher Rundweg der mit 11,6km auch nicht besonders schwer ist, und sich sehr gut für einen ausgedehnten Spaziergang eignet.

Wer möchte kann diesen Wanderweg natürlich auch abkürzen, und nur einen Teil der Strecke abwandern, oder in mehreren Etappen laufen.

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