Balastolen

Balastolen 1

Info zum Balastolen und Umgebung in Norwegen

Der Startpunkt der Wanderung “Balastolen” befindet sich im Westen des Ortes Balestrand, einem kleinen Künstlerdorf mit Galerien, Ausstellungen und anderen Veranstaltungen. Balestrand liegt direkt am Sognefjord, dem längsten (205 km) und tiefsten (1308 m) Fjord Europas, und bietet sich, dank der geografischen Lage, als Ausgangspunkt zu vielen interessanten Orten an.

In erreichbarer Nähe befinden sich einige schöne Aussichtspunkte sowie die Flambahn, der Nigardsbreen Gletscher in Jostedalen und ein Wikingerdorf.

Auch auf diesem Blog werden noch einzelne Berichte folgen. Schaut also gerne wieder vorbei.

Der Weg

Wer möchte, kann diese Wanderung auch als geführte Tour machen. Infos dazu erteilt die Tourist Info in Balestrand (direkt am Kai)

Wir starten an einem Parkplatz in der Nähe einer Schule (Sagatun Skule). Von hier geht es direkt auf in den Wald. Unser Wanderweg der “Balastolen” ist der blau markierte Weg, und so folgen wir nun immer den Markierungen. 

Bereits nach kurzer Zeit wird der Weg nun recht steil, und man sollte schon über ein gewisses Maß an Kondition verfügen. Gerade für mich als “Flachländer” war es schon ziemlich anstrengend. Obendrein ist der Weg mit Geröll, Felsen und Wurzeln übersäht, also unbedingt auch festes Schuhwerk anziehen. Leider spielte an diesem Tag auch das Wetter nicht immer mit, und so war der Weg teilweise auch wirklich rutschig.

Immer wieder eröffnen sich tolle Aussichten entlang des Pfades.

Aussichten

Nach dem kurzen aber heftigen Aufstieg erreichen wir bei 370 moh (die Abkürzung “moh” bedeutet Meter over Havet / Meter über dem Meer) den ersten Aussichtspunkt des Balastolen Rundwegs,  den Orrabenken.

Von hier hat man einen fantastischen Blick auf die Ortschaft Balestrand und dem prächtigen Sognefjord, sowie auf die gegenüberliegenden Berge.

Nach einer wohlverdienten Pause und einem heißen Tee, kam auch noch kurz die Sonne hervor und motivierten mich zum weitergehen. Also Rucksack wieder auf, Stöcke in die Hand, und weiter gehts.

 

Weiter bergauf

Nach der Pause geht es weiter bergauf, nun allerdings nicht mehr ganz so steil. Hier verlassen wir zum Teil den Wald und laufen durch ein kleines Fjellgebiet mit vielen Sträuchern und auch Felsen. Auch hier kann man zwischendurch immer wieder schöne Aussichten erhaschen. Und trotz des Wetters strahlen die Sträucher und Büsche in wundervollen Farben.

Kurz darauf führt uns der Weg dann in und durch einen Fichtenbestand, der bei dem heutige Wetter fast wie ein Regenwald wirkt. Ein kleiner Bergbach hat sich auch bereits tapfer in ein schmales Tal eingegraben. Immer noch geht es hier leicht Bergauf, und es wurde sogar ein Treppe integriert, um eine Steile Böschung zu überbrücken.

Der höchste Punkt

Nach einer Strecke von insgesamt 2,7 km erreichen wir dann auch den höchsten Punkt dieser Wanderung, Fjaerestadstolen auf 435 moh. Hier steht eine kleine Schutzhütte und wir können von hierentweder weitere Wanderrouten angehen, oder uns wieder auf den Rückweg bergab nach Balestrand begeben.

Der Rückweg bergab

Wir begeben uns nun aber auf den Rückweg, da die Familie bereits im Tal wartet. Hier gelangen wir schnell in einen Fichtenwald, der zum damaligen Zeitpunkt abgeholzt war, und der Weg runter vom Balastolen ist, wie zu Beginn, sehr steil angelegt, bietet aber auch wieder eine schöne Sicht auf den Ort. Auch hier ist wieder Trittsicherheit Voraussetzung um heil unten anzukommen, lässt sich aber meistern.

Das Ziel kommt näher

Kurz vor dem Ziel kommen wir noch über eine hübsche Holzbrücke, über den bereits oben überquerten Bergbach.

Fazit zum Balastolen Rundweg

mit knapp 5,7 km länge ist der Balastolen Rundweg nur eine kurze Wanderung, die allerdings auf Grund der zum Teil sehr starken Steigung doch einiges an Kondition erfordert. Für sportliche Typen lässt sich diese Wanderung auch durchaus noch erweitern. Eine passende Tour findet man auf einer Tafel zu Beginn der Wanderung.

Wichtig hier ist vor allem tatsächlich auf gutes und festes Schuhwerk zu achten. Mit Flip Flops sollte man es besser nicht versuchen. Vor allem bei Regen und Feuchtigkeit sind einzelne Abschnitte sehr rutschig.

Dafür wird man aber mit tollen Ausblicken über den Ort und über den Sognefjord belohnt.

 

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