Nordpfad Dör't Moor Eingang

Nordpfad Dör’t Moor

Heute geht es zu einem Wanderweg der Nordpfade, dem Nordpfad Dör't Moor.

Der Nordpfad Dör’t Moor ist ein Weg durch Moor und Wald vorbei an zwei Seen, dem „Großen Bullensee“ und dem kleineren Nachbar, dem „Kleinen“ Bullensee“
Infos und aktuelle Daten zu diesem Nordpfad findet ihr auch auf dem neuen Portal Freizeit-ROW: Dör’t Moor

Der Startplatz

Als Startplatz haben wir uns heute den großen Parkplatz, direkt am „Großen Bullensee“ gelegen, ausgesucht. Auch wenn der Name bei Google falsch geschrieben ist, lässt sich der Parkplatz leicht finden. Obwohl Wochenende, ist der Parkplatz fast komplett leer. Das mag aber auch an dem recht wechselhaftem Wetter liegen. Gleich am Ende des Parkplatzes entdecken wir die Hinweistafel für den Nordpfad Dör’t Moor. An diesen Tafeln kann man wunderbar einfach erkennen wie die Wegführung ist, und ob es eventuelle Möglichkeiten gibt die Wanderung zu verlängern, oder aber zu verkürzen.
Der Nordpfad Dör’t Moor bietet uns hier zwei Möglichkeiten: die „Große Moorrunde“ von 10,3 km oder die „Kleine Moorrunde“ von 7,5 km zu wandern. Für welche Variante werden wir uns entscheiden?

"Großer Bullensee"

Der „Große Bullensee“ gehört hier noch nicht zum Naturschutzgebiet, daher gibt es hier sogar einen Badestrand mit einem schönen Ufer mit Bänken und Wiesen, sowie einen Spielplatz. Hier ist im Sommer bestimmt einiges los. Etwas weiter, den See entlang, gibt es noch eine kleine Hütte mit Kiosk an der man unter anderem ein echt leckeres Pistazieneis bekommt. Wirklich sehr zu empfehlen.

Kiosk am Bullensee

Kiosk am Bullensee

Unbedingt probieren: Das Pistazieneis - Saulecker!

Auf in das Moor

Im Uhrzeigersinn gehen wir nun ein kurzes Stück am Ufer des Bullensees entlang, und folgen dann dem Weg nach links ins Moor hinein. Hier beginnt dann auch das Naturschutzgebiet „Großes und Weißes Moor“. Nun kommen wir schon bald zu der Moorerlebniszone wo wir mit all unseren Sinnen das Moor „erfühlen“ können.

Holzschnitzel

Danach geht es weiter auf unglaublich weichen Wegen die mit Holzschnitzel dick belegt sind. Es lässt sich darauf recht angenehm (und leise) laufen, auch wenn es, fast ähnlich wie auf Sand, recht viel Kraft kostet. Unser nächstes Ziel, der Aussichtsturm, ist dennoch schnell erreicht. Von hier oben bietet sich ein fantastischer Blick über die Landschaft, und das „Großes und Weißes Moor“

Immer den Markierungen „Nordpfad Dör’t Moor“ folgend geht es weiter. Es folgen noch einige Pavilions direkt an einem Moorteich, in denen man nicht nur vieles über das Moor erfährt und  viele Vögel beobachten kann, sondern wir können hier auch hervorragend eine Pause einlegen, und unser Mitgebrachtes Essen in absoluter Stille genießen.

An dieser Stelle lässt sich auch der Wanderweg abkürzen, und man kann von hier dann der „Kleinen Moorunde“ folgen. Diese ist dann lediglich ca. 7,5km lang. Wir entscheiden uns heute aber einfach mal für die große Runde.

Paradies für Amphibien
Spinne, aber welche?
Essbar? Besser nicht
Nicht zum baden geeignet

Frisch gestärkt geht es nun einem schmalen Feld und Wiesenweg folgend weiter, bevor wir dann noch ein kurzes Stück auf einer asphaltierten Straße gehen müssen. Aber bereits nach recht kurzer Zeit biegen wir an eine alten Bank rechts ab. Hier kommen wir zunächst an einer Gruppe von Grabhügeln vorbei, die aber recht schwer zu erkennen sind, bevor es wieder in den Wald und auf Holzstegen weiter geht. Wenig später gehts es an Feldern vorbei und bald stehen wir auch schon vor einem Schafstall, dem Spieker.

Kurz nach dem Schafstall biegen wir rechts ab, und sind nun wieder auf dem Rückweg. Dieses mal auf der anderen Seite des Moores. Nach einem kurzen Abstecher auf den Weg der verkürzten Runde, geht es nun auf einem Waldweg weiter. Dieser führt nach einiger Zeit noch durch ein kleines aber schönes Heidegebiet. Im Anschluß daran können wir auch bereits den „Kleinen Bullensee“ erkennen. Diesem gehen wir ein kleines Stück entlang, bevor es uns nun letztmalig durch ein kleine Moorgebiet führt, und schon haben wir unseren Ausgangspunkt, den „Großen Bullensee“ wieder erreicht.

Hier jetzt noch einige Bilder zu einer anderen Jahreszeit von der gleichen Wanderung

Fazit

Die Wege sind alle leicht begehbar, allerdings durch die tiefen und weichen Holzschnitzel-Wege nur bedingt mit einem Kinderwagen befahrbar. Es bieten sich hier sehr schöne Blicke auf das Moor. Empfehlenswert ist hier eine Wanderung ca. im Mai, wenn das Wollgras in voller Blüte steht.Ich war bereits 2 mal hier, und es war nie wirklich voll, sodass man hier auch durchaus Stille genießen kann. Lediglich die manchmal recht breiten und sehr geraden Wegen die fast bis zum Horizont reichen stören ein wenig, da es sich dabei anfühlt als würde man nicht vorankommen. Aber das ist nur mein Eindruck.
Ansonsten ist dieser Weg für jeden durchaus machbar.

Hier folgt nun noch die Wanderung auf Komoot wo ihr euch auch die GPX Daten herunterladen könnt.

Und zu guter letzt: Über einen Kommentar zu dieser Wanderung und zu diesem Beitrag würde ich mich freuen.

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