Juvassdammen – ein Staudamm in Norwegen

Der Staudamm Juvassdammen

Besucht haben wir (meine Tochter Jasmin und ich) diesen Staudamm im August 2017.

Der Juvassdammen liegt in Südnorwegen in der Kommune Åseral. Zu erreichen ist er über die RV455. Bei Lognavatn muss man dann in Richtung Juvatn abbiegen. Alleine die Zufahrt zum Staudamm bietet unheimlich viel schöne Natur. Man sollte aber schon etwas Zeit einplanen, da der Staudamm sehr abgelegen liegt.

Weitere Infos über diese Gegend und der Umgebung findet ihr hier: Visitnorway

Hier findet ihr den Parkplatz.

Der Staudamm hat eine Höhe von 46 Metern und bietet einen tollen Ausblick auf den Stausee und über das Tal. Der Stausee fasst 142 Millionen Kubikmeter an Wasser. Mit dieser Menge könnte zum Beispiel die Stadt Bremen ihren Wasserbedarf 4,7 Jahre lang decken. Also schon verdammt viel Wasser.

Der oberhalb der Staumauer befindliche See ist der Gjuvatnet, und hat eine Größe von knapp über 8 km² bei einer Uferlänge von 23,8 km.

Der Aufstieg

Vom Parkplatz aus hat man schon eine tolle Sicht auf den Staudamm. Da kommt etwas Angst um mein Auto auf. Wenn der bricht, ist das Auto verloren:-)

Zuerst versuchten wir den direkten Aufstieg der kurz aber sehr steil ist. Aber dieser Weg endete im Nirgendwo, und so mussten wir einen anderen Weg auf die Staumauer suchen.

Allerdings ist diese kurze Stück steil hinauf ein kleiner Tip im Sommer: Hier gibt es viele extrem leckere Himbeersträucher, die sich am Wegesrand des steilen Aufstieges finden lassen. Wir jedenfalls haben ordentlich gepflückt.

Oben angekommen mussten wir beide unsere anfängliche Höhenangst auf der schmalen Staumauer überwinden. Belohnt wurde unser Mut dann aber mit einer schönen Aussicht ins Tal und den Stausee. Und das alles bei überraschend gutem Wetter.

Der Auslauf des Stausees war fast trocken, und hier sahen wir auch das wirklich bestimmt 2 Meter Wasser fehlten.

Eine ungeplante Wanderung

Eigentlich war eine Wanderung garnicht geplant, aber als wir das ende der Staumauer erreichten, fanden wir undeutliche Zeichen, die auf einen Wanderweg deuteten. Kurzentschlossen machten wir uns daher auf den Weg, um die Umgebung des Staudammes zu erkunden.

Auch hier ging es zunächst recht steil bergauf und der Weg war halbwegs gut zu erkennen. Das sollte sich aber bald ändern.

Nachdem wir eine gewisse Höhe erreicht hatten, konnten wir einige schöne Blicke auf den Stausee und den Staudamm erhaschen.

Kurz darauf gerieten wir in ein Moor und Sumpfgebiet. Auf Grund des Regens der letzten Tage war es hier sehr nass, und meine Tochter hatte schon nach recht kurzer Zeit nasse Schuhe. Und so machten wir uns auch wieder auf den Rückweg, da wir ja auch noch die andere Seite des Dammes anschauen wollten.

Die andere Seite

Auf der anderen Seite des Staudammes befand sich lediglich eine recht flache Staumauer, und wir konnten noch einen letzten Blick auf den Stausee werfen, bevor wir zum Parkplatz abstiegen.

Staumauer auf der gegenüberliegenden Seite

Der Wasserfall

Auf der Rückfahrt zu unserem Ferienhaus fanden wir unterhalb des Staudammes noch einen kleinen aber netten Wasserfall, den wir uns natürlich noch schnell ansehen mussten. Den müssen wir auf der Hinfahrt glatt übersehen haben.

Ihr findet den Wasserfall hier:

Hier befindet sichnicht nur der Wasserfall, sondern auch eine Badestelle (zumindest im Sommer) Es gibt hier zwar keinen Parkplatz, aber man findet hier und da schon eine kleine Ausbuchtung an der man parken kann.

Bis zum Wasserfall ist es nur ein kleiner Fußmarsch von wenigen Metern. Für norwegische Verhältnisse ist dies sicherlich ein kleiner Wasserfall, aber dennoch sehr schön.

Fazit

Der Staudamm und der Wasserfall sind vielleicht nicht die beeindruckendsten Naturschauspiele in Norwegen, allerdings sind diese hier auch nicht überlaufen, und wir waren an diesem Tag die einzigen weit und breit. Und für uns war dies der erste Staudamm überhaupt, den wir besichtigt haben, und da können die 46 Meter Höhe schon überzeugen.

Daher eine absolute Empfehlung für alle, die sich im Süden Norwegens befinden, und sich nicht unbedingt zum absolut überlaufenen Preikestolen begeben wollen. Auch für Familien sicher eine ruhige Alternative.

Wer aber wirklich mal hier ist, dem empfehle ich unbedingt mindestens wasserabweisende halbhohe Schuhe.

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