Teutoschleife Canyon Blick

Die Teutoschleife Canyon Blick startet direkt am Rande der Stadt Lengerich und führt uns auf 10,8km Länge und 293 Höhenmetern durch Waldabschnitte und aussichtsreichen Wiesenpassagen.

Auf dem Weg finden wir viele schöne Plätze zum verweilen.

Weitere Infos zu den Schleifen und Schleifchen findet ihr auch auf meinem Blog oder auf den Seiten der Teutoschleifen

Startpunkte

Der Startpunkt dieser Wanderung ist die alte Friedhofskapelle am Hortensia Garten. Ca. 100m Meter unterhalb finden wir den Wanderparkplatz am Hortensia Garden. Dieser Parkplatz ist gut ausgeschildert und recht einfach zu finden. Hier finden wir auch die entsprechende Hinweistafel der Wanderung.

Einen weiteren Einstiegspunkt zu dieser Wanderung befindet sich in Leeden am Parkplatz des Stifts Leeden.

Der Verlauf

Vom Wanderparkplatz startet die Teutoschleife Canyon Blick in Richtung der alten Friedhofskapelle in ca. 100m Entfernung. Hier sollte man zur Blütezeit oder im Sommer unbedingt einen kurzen Abstecher machen. Die Blütenpracht der Hortensien ist sicher schön anzusehen. Infos zum Park findet ihr hier: Hortensia Garden

An der Kapelle biegen wir nach rechts von der asphaltierten Straße ab und folgen einem kleinen Pfad bis zur LWL Klinik Lengerich. Danach kreuzen wir erneut die asphaltierte Straße und befinden uns vor dem ersten kurzen Anstieg hinauf zum Lengericher Berg.

Nach diesem ersten kurzen Anstieg teilt sich nun der Weg in Schleife und Schleifchen. Während der Weg das Schleifchens nach links direkt zum Canyon abbiegt, wählen wir hier die lange Variante der Teutoschleife Canyon Blick und wenden uns daher nach rechts dem Bergrücken entlang.

Vor uns befindet sich nun eine große Wiesenpassage mit tollen Weitblicken, die wir aber schon bald wieder verlassen und uns auf der anderen Seite wieder in Tal begeben werden.

Der Weg ins Tal verläuft mal vorbei an einer großen Wiese und mal durch verwunschenen Wald. Im Tal angekommen, machen wir an den 4 Brauteichen eine kurze Rast und trinken heißen Tee. Bei diesem Wetter genau das richtige.

Nach der Rast queeren wir noch den Leedener Mühlenbach und verlassen den asphaltierten Weg wieder. Hier führt uns die Teutoschleife Canyon Blick wieder in einen wunderschön verschneiten Wald.

Diesen Wald verlassen wir aber alsbald, um erneut über Felder und Wiesen und vorbei an einigen Gehöften in Richtung Leeden zu wandern.

Hier wäre dann auch der Zuweg zu dem Startpunkt in Leeden. Und hier beginnt dann auch der recht steile Anstieg zur Eroberung des Leedener Berges. Eigentlich sollte es hier durch herrlichen Nadelwald gehen, aber es scheint als wenn der Borkenkäfer bei den Kiefern ganze Arbeit geleistet hat.

Ein Teil des Hanges wurde bereits geschlagen, und viele der restlichen Fichten sehen leider tot aus.

Auf dem Gipfel angekommen befinden wir uns mit 202 metern am höchsten Punkt in der Umgebung, und wir können wieder einmal einen fantastischen Ausblick genießen.

Hier gibt es einen schönen Rastplatz mit ausreichen Sitzgelegenheiten und hier steht auch das „Lusthäuschen“

Nein, dieses Lusthäuschen hat keinerlei Bezug auf irgendwelche „Unanständigen“ Sachen. Vielmehr stand hier bis ca. 1910 eine Schutzhütte, zu der ein Pastor „lustwandelte“ um hier zu meditieren.

Von diesem Lusthäuschen geht es kurze Zeit auf dem Bergkamm weiter, bis wir wieder etwas absteigen, und kurz danach die Talbrücke über die A1 erreichen. Diese müssen wir aber nicht überqueren, da uns die Teutoschleife Canyon Blick nun wieder von der Autobahn wegführt.

Hier führt uns die Wanderung erneut in den Wald, in dem sich ein Ehrenmal verbirgt, welches ich nur kurz besucht habe. Daher kann ich auch nicht sagen wem dieses Mal gewidmet ist.

Nun öffnet sich wieder einmal die Landschaft, und bei einsetzender Dämmerung nehmen wir nun das letzte Stück bis zum Canyon in Angriff.  Nachdem wir das Gut Stapenhorst passiert haben wandern wir wie erwartet nun schon zum zweiten Mal den Leedener Berg hinauf, um ihn nur kurze Zeit später wieder zu verlassen.

Nun nähern wir uns endlich dem Höhepunkt der Wanderung: Dem Canyon.

Bei dem Canyon handelt es sich aber nicht um eine natürliche Schlucht, sondern um einen ehemaligen Kalksteinbruch, der sich mit der Zeit mit Wasser gefüllt hat. Hier wird seit 1977 allerdings nichts mehr abgebaut. Im Sommer glänzt der Canyon mit fantastischen Farben. Das Wasser schimmert prächtig in einem satten türkis oder blau.

Jetzt allerdings im Winter wirkt er weit weniger beeindruckend, da er mit Eis und Schnee bedeckt ist, und so machen wir uns nun schnell auf die letzten Meter auf um zum Parkplatz zurückzukehren.

Fazit

Bei unserer Wanderung lag ja offensichtlich recht viel Schnee. Das Wandern durch Schnee auf unbefestigten Wegen ist wunderschön, aber doch anstrengender als Gedacht. So brauchten wir für den Weg deutlich länger als geplant, und erreichten den Canyon leider erst bei Dunkelheit. Dadurch sparten wir uns dann den kurzen Abstecher zum Skulpturenpark.

Die Wanderung der Teutoschleife Canyon Blick ist mit knapp 11 km gut zu bewältigen, jedoch sollte man die Steigungen nicht unterschätzen. Die Aufstiege kosten wirklich Kraft. Belohnt wird man dann aber auch mit tollen Aussichten und einem herrlichen Blick in die umgebende Landschaft.

Der Rundweg ist hervorragend markiert. Zum Zustand der Wege kann ich wegen des Schnees allerdings nichts sagen. Nur soviel: Es gibt nur sehr wenige und kurze Abschnitte auf asphaltierter Straße. Die restlich Wege sin recht schmale Wanderwege. Also ganz nach meinem Geschmack.

Ich empfehle auch hier unbedingt festes Schuhwerk, und auch Kinderwagen werden hier keine Freude haben.

Das Highlight der Wanderung ist dann schließlich der Canyon Blick. Schade das hier betreten verboten ist, ich würde gerne da mal runter.

Alles in allem ein fantastischer Wanderweg der das Prädikt Premiumwanderung auch wirklich verdient.

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