Infos zum Nationalpark Tresticklan

Der Nationalpark Tresticklan wurde 1996 gegründet, und ist mit seinen ca.  30 Quadratkilometern das größte nicht erschlossene Waldgebiet in Südschweden. Seinen Namen verdankt er wohl der Form des Sees “Stora Tresticklan” der aus der Luft ungefähr wie ein Dreizack aussieht.

Der Nationalpark liegt in der Gemeinde Dals-Ed im wunderschönen Dalsland westlich des Sees “Stora Le”und ist sehr leicht zu erreichen. Folgt einfach der Straße von Ed nach Nössemark in nördliche Richtung entlang des Stora Le. Der Eingang zum Nationalpark befindet nach ca. 15 km auf der linken Seite, und ist auch ausgeschildert. Von dieser Abzweigung sind es dann nur noch knappe 3 Kilometer bis zum Parkplatz.

Hier findet ihr weitere Infos zu den schwedischen Nationalparks: sverigesnationalparker

Der Rundwanderweg

Vom Parkplatz aus führt nun noch ein ca. 600m langer Weg zum Eingang des Nationalpark. Aber bereits dieser kurze Weg vermittelt einen Eindruck von der Schönheit und der Stille und Ruhe die uns auf dieser Wanderung erwartet.

Nach gut 600m erreichen wir den Eingang zum Nationalpark. Wir finden hier einige Schautafeln, auf denen unter anderem die Entstehung der Landschaft und der darin lebenden Flora und Fauna hingewiesen wird. Leider sind diese Informationen hier nur auf schwedisch zu finden.

Mit etwas Glück liegen hier auch kleine Info Broschüren in verschiedenen Sparchen aus, die interessante Infos sowie den Wanderweg zeigen. Allerdings sind die Wanderwege hier sehr gut markiert. Wir entscheiden uns hier für den Rundwanderweg.

Zunächst führt uns der felsige Weg in Richtung Osten zum nördlichen Ausläufer des Stora Tresticklan.

Von hier wird der Weg nun etwas waldiger, und der Untergrund weicher, und ist vielfach von den Wurzeln der allgegenwärtigen Kiefer durchzogen. Also immer ein Auge auf den Weg gerichtet und die Füße heben, sonst droht Stolpergefahr.

Nach ca. 2,7 km gelangen wir an eine Weggabelung. Der Weg Richtung Bodalsviken (Budalsvika) würde uns von hier in Richtung Norwegen führen und wir könnten die norwegische Grenze in ca. 3 km erreichen. Da wir uns aber für den Rundweg entschieden haben, und uns heute wieder auf den Rückweg nach Deutschland begeben werden, biegen wir hier folglich nach links ab und folgen weiter den gut sichbaren Markierungen.

Tresticklan14

Nach gesammt nun knapp 3 km Wegstrecke erreichen wir einen weiteren kleinen See an dem wir erstmal eine kurze Pause einlegen. Schließlich haben wir auch schon 7 Tage Kanutour hinter uns, und wir genießen die gelegentlich durchkommenden Sonnenstrahlen auf einem schön gelegenen Fels direkt am Ufer.

Von hier führt uns der Weg nun in südlicher Richtung zunächst durch saftig grüne Feuchtwiesen und danach wieder in den Wald vorbei an weiteren kleineren Seen, bis wir wieder einmal an eine Weggabelung gelangen.

Hier führt ein kurzer Abstecher zu einem Aussichtspunkt dem Orshöjrden , von dem man einen tollen Rundumblick haben soll, und wir entscheiden uns für den extra weg von knapp einem Kilometer. Denn für schöne Ausblicke sind wir ja immer zu begeistern.

Leider wurden wir hier aber doch etwas enttäuscht. Zum einen versperrten uns hier die Bäume einen Rundumblick, und auch das Wetter spielte jetzt auch nicht so sehr mit, so das wir nur einen kleinen Blick auf die diesige Umgebung werfen konnten. Aber das war nicht so schlimm, sonst hätten wir hier wohl noch eine Pause eingelegt.

Und so ging es nun wieder auf unseren Hauptweg und in Richtung Osten weiter, vorbei an einem weiteren Ausläufer des Stora Tresticklan, bevor wir wieder nach Norden abbogen. 

Nun ging es entlang des Namensgebenden Sees “Stora Tresticklan”, bis wir nach ca. 9,4 km wieder auf den Weg stießen, der uns zum Parkplatz zurückführen sollte.

Nach insgesammt 11,2 km haben wir den Parkplatz wieder erreicht, und müssen uns nun leider wieder auf den Rückweg machen.

Unser Fazit

Der Rundwanderweg im Nationalpark Tresticklan ist recht einfach zu begehen. Lediglich etwas Kondition sollte vorhanden sein, da es doch gelegentlich merklich bergauf und bergab geht. Besonderes Schuhwerk ist nicht von Nöten, aber er ist auch nicht barrierefrei!

Besonders beeindruckend ist hier die absolute Stille, und das Fehlen von irgendwelchen Forstwegen. Alles ist wunderbare und (fast) unberührte Natur. Hier gibt es wirklich nichts außer Wald Wiesen, Sumpf und Seen. Ein wirklich wunderschönes Fleckchen. Leider haben wir auf unserer Wanderung keine Elche gesehen, aber das ist nunmal so. Dennoch ist der Wanderweg eine wirkliche Empfehlung, und selbts im Sommer nicht überlaufen.

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