8 Tage Kanutour im Glaskogen Naturreservat – Tag 3

Übersicht Kanutour Glaskogen

Kanutour Glaskogen Tag 3

Montag 27. Juni 2016
Der Wind heute morgen ist immer noch sehr kräftig aber es regnet wenigstens nicht. Zum Glück hatten wir gestern noch einen Windschutz aufgebaut, und so konnten wir uns relativ gut geschützt dahinter ein leckeres Frühstück bereiten. Ohne Kaffee kann ich morgens einfach nicht los. 

Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl beobachtet zu werden, und auf weite Entfernung sah es so aus, als ob uns eine Katze beobachtet. Aber es war doch nur ein Stein.

Boxenstopp

Nach dem Frühstück fahren wir das kurze Stück zurück zum Campingplatz und rufen beim Kanuverleih an, um den defekten Kanuwagen zu tauschen, da ja noch einige und längere Umtragungen bei dieser Kanutour im Glaskogen auf uns warten. 

Nach kurzer Wartezeit, die wir zum Besuch der Toilettenanlagen nutzten, meldete sich unser Kanuverleih, und wir verabredeten den Boxenstop zum Austtausch des Kanuwagens an der nächsten Umtragestelle.

Also wieder rauf auf den Stora Lesjön und im Sprint die  gut 3 km bis zum ende des Sees gepaddelt. Von hier sind es dann ca. 1 km bis zu der Schotterstraße, wo wir den neuen Kanuwagen bekommen sollen.

Doch vorher gilt es, unsere Ausrüstung und das Kanu,  einen sehr steilen Abhang mit vielen Steinen und Wurzeln hinauf zu schleppen. Puh, das ist anstrengend. Danach geht es auf Stegen und duch Wald weiter bis zur Schotterstraße.

An der Schotterstraße angekommen können wir uns eine kleine Pause gönnen, denn die Boxencrew ist noch nicht da. Aber schon nach kurzer Zeit und pünktlich wie abgesprochen hielt ein Auto des Kanuverleihs, und wir konnten den Kanuwagentausch vornehmen. Hier nochmal ein dickes Lob an unseren Kanuverleiher.

Wasser? Wozu das denn?

Mit dem neuen und leichtgängigen Kanuwagen konnten wir dann diese erste große Umtrage von insgesmat knapp 5 km in Angriff nehmen. Auf den ersten paar hundert Metern ist das auch noch spassig, doch dann ändert sich das Profil und es geht über recht steile Hügel immer wieder bergauf.

Irgendwann haben wir dann endlich den nächsten See, den Kolsjön, erreicht. Für schwedische Verhältnisse eher ein kleiner See, und daher erreichen wir bereits nach 2 km auf dem Wasser die nächste Umtragestelle am ende des Sees.

Diese nun schon dritte Umtragestelle ist zwar mit ca. 300 m sehr kurz, aber nich weniger anstrengend, da wir hier den Kanuwagen nicht benutzen können. Hier sind einfach zu viele Wurzeln und Steine. Und so entscheiden wir uns, die Ausrüstung und das Boot häppchenweise zum nächsten See zu tragen.

Entspannen in der Sonne
Entspannen in der Sonne

Am ende dieser kurzen Umtrage erwartet uns der See „Glaakern“ unser heutiges Tagesziel. Direkt nach dem einsetzen machen wir uns auf die Suche nach einem passenden Lagerplatz für heute. Das bedeutet immer dicht am Ufer entlang und immer wieder aussteigen und die Gegend erkunden.

Wenn man einen wilden Rastplatz suchen muss, ist das manchmal schon ziemlich zeitaufwändig. Das gilt nicht nur für den Glaskogen sondern für alle Kanutouren in Schweden.

Auf einer Insel (wieder einmal) finden wir dann ein windgeschütztes Plätzchen an dem wir uns für heute niederlassen.Zunächst sah dieser Platz auch echt gut aus, doch dann haben uns die hier einheimischen Entdeckt und machten uns das Leben schwer.

Nein, nicht die Schweden, die sind eigentlich immer total nett. Nein, es waren die hier einheimischen „Knotts“ wie die Kribelmücken hier genannt werden. Diese können auch stechen (juckt aber kaum) aber in der schieren Masse in der sie auftauchen nerven die ungemein, und es kribbelt überall.

Daher haben wir uns direkt nach dem Abendessen (heute Linsensuppe) auch in unser Zelt verkrochen.

Fazit zum Tag 3

Heute wurden wir zwar meist vom Regen verschont, aber der Wind war immernoch recht stark. Aber wir hielten uns immer ufernah auf und fanden somt auch oft ruhigere Abschnitte.

Die lange Umtrage von insgesamt über 5 km Länge war zwar eine Herausforderung, aber dank des neuen Kanuwagens gut zu bewältigen. Dafür nochmal ein ganz dickes Lob an unseren Kanuverleiher  (Arvika Kanot & Turistcenter) die sich umgehend um den Austausch gekümmert haben.

Die Kribelmücken am Lagerplatz sind in Schweden nunmal kaum zu vermeiden. Vor allem wenn man wie wir etwas windgeschützt stehen wollen. Mitten im Wind können diese kleinen Viecher nämlich kaum fliegen, und dort hat man meist seine Ruhe.

Alles in allem wieder ein schöner Tag unserer Kanutour im Glaskogen.

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